Vibrationstraining
Was ist Vibrationstraining?
Vibrationstraining ist die gelenkschonende Möglichkeit
eines Kräftigungs- und Koordinationstrainings.
Das Training erfolgt auf einer vibrierenden Platte,
die Impulse in den Körper schickt und basiert auf
dem Wirkprinzip des Muskeldehnreflexes. Dies ist ein
automatischer Reflex, der durch eine abwechselnde Muskelkontraktion
und -entspannung den Muskeltonus aufrecht erhält
und eine entscheidende Rolle für die Körperhaltung
einnimmt. Das Training erfolgt durch die Kombination
verschiedener Parametern, die je nach Ziel, Trainingszustand
und Übung ausgewählt werden. Dies sind die
Frequenz, die Amplitude, die Dauer sowie die jeweilige
Körperposition.
Durch die hohen Frequenzen muss sich der Muskel häufig
und schnell zusammenziehen und wieder entspannen. Je
nach Einstellung, führt die Muskulatur diesen Vorgang
zwischen 15 (15Hz) und 50 (50Hz) mal pro Sekunde durch.
Dadurch ist Vibrationstraining eine der effektivsten
Trainingsmethoden, bei der ein Training von 10 Minuten
ein stundenlanges Workout ersetzten kann.
Folgende Effekte:
Gesundheitstraining
- Verbesserte Haltung
- Verbesserter Blutkreislauf
- Gesteigerte Knochendichte / vermehrtes Kollagen (Osteoporose-
Training)
- Schmerzreduzierung
- Weniger Muskelverspannungen
- Verbesserte Harnkontrolle
- Schmerzlinderung (in einigen Fällen sogar völlig
schmerzfrei)
- Unterstützt Lymphdrainage
- Sturzprävention / verbessertes Gangbild
Anti Aging
- Vermindertes Kortisol
- Gesteigertes Serotonin
- Aktiviertes hormonelles System
- Verbesserter Blutkreislauf
- Verbesserter Stoffwechsel
Body Shaping
- Reduziert Cellulitis
- Muskelformung
- Muskelstraffung
Manuelle Therapie
Die Manuelle Therapie beinhaltet Gewebemobilisationen
und Gelenktechniken an Wirbelsäule und Extremitäten.
Das Ziel dieser Therapie ist die Auffindung und Beseitigung
von Funktionsstörungen im Gelenkspiel. Gleichzeitig
verbessert sich die Stoffwechsellage durch eine Druckentlastung.
Die Beweglichkeit wird wieder hergestellt und die Beseitigung
von Schmerzzuständen erreicht.
Kinesio-Taping
Kinesio-Tape ist ein spezielles Tape, das in Längsrichtung
elastisch ist. Es wird mit etwas „Stretch“ auf
den betroffenen Körperabschnitt aufgeklebt, so
dass die darunter liegende Haut hochgehoben wird und
Falten bildet. Dadurch wird die Durchblutung in diesem
Gebiet verbessert und der Heilungsprozess beschleunigt.
So kann beispielsweise ein Bluterguss nach einem Tag
komplett abgebaut werden. Narben werden elastischer,
Muskeln, Gelenke, das Lymphsystem sowie das Schmerzdämpfungssystem
werden aktiviert.
Osteopathie
Die Osteopathie geht davon aus, dass der Körper
aus drei Systemen besteht, die sich gegenseitig beeinflussen:
dem Bewegungsapparat, den inneren Organen und dem cranio-sacralen
System (cranium = Schädel und sacrum = Kreuzbein,
und der Wirbelsäule als Verbindungsstück).
Wenn alle drei Teile sich harmonisch miteinander bewegen
und ohne Einschränkung funktionieren ist der Organismus
gesund. Der osteopathisch arbeitende Therapeut forscht
immer nach der Ursache des Schmerzes und löst
die Spannungen mit seinen Händen.
Durch die wiederhergestellte Bewegungsfreiheit unterstützt
der Therapeut auch die Selbstheilungskräfte des
Patienten.
Gerätegestützte Krankengymnastik
(KGG)
Bei der gerätegestützten Krankengymnastik
werden gezielt Übungen an ausgewählten Krafttrainingsgeräten
durchgeführt.
Die durch eine Verletzung oder Operation geschwächte
Muskulatur wird gestärkt, um die alte Leistungsfähigkeit
wiederherzustellen.
Diese Therapieform wird ärztlich verordnet und
kommt in der Regel dann zum Einsatz, wenn die reine
Krankengymnastik bzw. Physiotherapie ausgeschöpft
ist und weiterhin ein Kraftdefizit besteht.
Medizinisches
Aufbautraining
Ziel des Medizinischen Aufbautrainings ist es, die
allgemeine und spezielle körperliche Leistungsfähigkeit
nach Verletzungen oder operativen Eingriffen wiederherzustellen.
Unter Berücksichtigung aller Vorschädigungen
und Einschränkungen, werden gezielte Übungen
zur Beseitigung der vorhandenen Defizite durchgeführt.
Dies beinhaltet Kräftigungsübungen für
die Muskulatur, koordinative und stabilisierende Maßnahmen,
sowie Übungen, die die ursprüngliche Beweglichkeit
und die normalen Funktionen wiederherstellen. Begleitend
findet ein Herz-Kreislauf- und Stoffwechseltraining
statt.
Klassische Massage
Die Klassische Massage ist eine zu Heilzwecken mit
der Hand ausgeführte lokale, mechanische Therapie
von Muskulatur und Körperdecke. Sie löst
eine Allgemeinwirkung auf den Gesamtorganismus aus.
Dazu gehören die Anregung des Stoffwechsels, Durchblutungsförderung,
Lockerung der gesamten Muskulatur. Gleichzeitig wirkt
sie beruhigend auf das gesamte vegetative Nervensystem
ein. Bei der Klassischen Massagetherapie kommen Streichungen,
Knetungen, Reibungen (Friktionen), Klopfungen und Vibrationen
zum Einsatz.
Manuelle Lymphdrainage
Das Lymphsystem ist ein wichtiges Abwehrsystem in unserem
Körper. Wenn es nicht auf gewohntem Wege abfließt,
kommt es zu Schwellungen. Ursachen können angeborene
Defekte, Unfälle, Operationen oder Infektionen
durch Viren und Bakterien sein.
Mit Hilfe der manuellen Lymphdrainage regt der Therapeut
sanft den Lymphfluss an und entstaut angeschwollenes
Gewebe.
Nicht angewendet werden darf die Lymphdrainage bei
Wasseransammlungen in den Extremitäten, die durch
eine Herzerkrankung verursacht wurden. Ebenso bei akuten
entzündlichen Prozessen.
Fangopackung
Die Fango-, oder Moorpackung wird direkt auf die
Haut gelegt. Enzymatische Prozesse wirken entschlackend
und entspannend auf die Muskulatur und das Bindegewebe.
Kälte-,
Eisanwendung
Kälte zieht das Gewebe zusammen und verlangsamt
Stoffwechsel sowie Nervenleitungsgeschwindigkeit. Kälte
und Eis werden zur Schmerzstillung und Entzündungshemmung
eingesetzt.
Elektrotherapie
Im Bereich der Elektrotherapie sind verschiedene Anwendungsformen
möglich. Je nach Befund, Schmerzzustand, Gewebesituation
und Heilungsprozess entscheidet sich der Therapeut
für die angemessene Stromform und Technik der
Anwendung. Strom kann sehr gut schmerzlindernd, regulierend
oder auch aktivierend eingesetzt werden.
Schmerzen leitet der Körper mittels elektrischer
Signale zum Gehirn. Mit Hilfe der Elektrotherapie kann
der Physiotherapeut „Weg und Ausprägung
des Schmerzes“ beeinflussen.
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